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Querverbindungen Leseprobe
zum Horoskop von Helmut Kohl |
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1 gutes
Gespür für Situationen 2
Sicherheitsinstinkt und Broterwerb |
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Wie Sie wahrnehmen und empfinden: Mond
Der Mond steht astrologisch für passives Wahrnehmen und Aufnehmen, Gefühle, Seele und Unbewußtes. Er beschreibt, wie sich die Welt für Sie anfühlt, womit es Ihnen gutgeht und wo besondere Empfindlichkeiten liegen, die Ihnen auf den Magen schlagen. Mondthemen in Ihrem Horoskop ermöglichen Annahmen über Ihr generelles Bild vom Weiblichen, vor allem geprägt durch Ihre leibliche Mutter oder andere Personen, die eine Mutterfunktion erfüllten. Eine Skizze Ihrer Gefühlsnatur ergibt auch Anhaltspunkte über kreative Potentiale, mit denen Sie 'schwanger gehen'. Ob und auf welche Weise Sie diese auch gedanklich verarbeiten und in die Tat umsetzen, sind die Themen der späteren Kapitel 'Merkur' und 'Sonne'.
Grundperspektive: 'Wissen ist Macht' Ist Ihnen bewußt, daß Sie die 'Brille' der Z w i l l i n g e aufhaben? Das Tierkreiszeichen, in dem Ihr Mond steht, filtert Ihre Wahrnehmungen wie die Gläser einer Sonnenbrille. Schon in der Art, w i e wir in die Welt schauen, für welche Eindrücke und Erlebnisse wir offener sind, unterscheiden wir uns sehr. Ihr verfeinertes Wahrnehmungssystem macht Sie besonders sensibel gegenüber Berührungen, Gerüchen, Geräuschen und allen Arten von Umweltreizen. Rasches, flexibles Erfassen neuer Situationen gehört zu Ihren Stärken. Abwechslungen regen ihre Neugierde an und wenn mehrere Aktivitäten gleichzeitig ablaufen, fühlen Sie sich in Ihrem Element. Ebensogerne stellen Sie Verknüpfungen und Querverbindungen zwischen verschiedenen Personen oder auch abstrakten Gebieten her. Möglicherweise ist Ihr Mitteilungsdrang schon als Kind so stark gewesen, daß Sie leicht ins Stocken gerieten und sich deswegen lieber schriftlich als mündlich artikulieren. Wegen Ihrer Abneigung gegen eintönige Routine und zuviel Festlegung brauchen Sie in Ihrem Leben Bereiche, etwa einen Beruf oder ein Hobby, in denen Sie mobil und eigenständig sein können. Sie schätzen Autoritäten und Machtstrukturen realistisch ein, aber am liebsten entziehen Sie sich ihrem Zugriff, indem Sie sich eine Sonderposition schaffen. Sowohl Ihr Innenleben als auch Ihre Wahrnehmungen sind in erster Linie intellektgesteuert. Mit ausufernden Gefühlen können Sie nicht viel anfangen. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum Sie neue Reize, Anregungen und Ablenkungen so brauchen? Die Leichtigkeit, mit der sie sich im geistigen Bereich bewegen, und Ihr Wissensdurst sind eindeutige Stärken. Umso schwerer fällt Ihnen jedoch ein direkter Zugang zur Welt Ihrer Instinkte und Gefühle. Vernünftig sein war in Ihrer Kindheit ein wichtiges Thema. Eine überzogene Reinlichkeitserziehung oder auch rationale Argumente und Distanz als Ersatz für Wärme und Zuwendung könnten zu diesem Klima beigetragen haben. Vermutlich sind Sie hin und wieder in betont kindliche Verhaltensweisen zurückgefallen, um Ihr Recht auf Kind-Sein und Emotionalität durchzusetzen. Wahrscheinlich versuchten Sie durch gute Leistungen in der Schule oder auf anderen Gebieten die Liebe und Aufmerksamkeit der Eltern zu gewinnen. Eine besondere Rolle spielte dabei Ihr Vater, dessen Maßstäbe Sie verinnerlicht haben. Sie stellen diese Erwartungen nun an sich selber. Für Ihre Mutter empfanden Sie eine gewisse Sympathie, auch wenn diese vielleicht nicht offen zutage trat und sie Dinge tat, die für Sie unverständlich waren. Sie lernten also schon früh, wie Sie emotionale Enttäuschung und Gefühle der Einsamkeit von sich fernhalten, indem Sie Ihren Wahrnehmungsapparat dauernd mit neuen Eindrücken beschäftigen. Eine solche Gewohnheit seinzulassen kostet Überwindung. Sie haben aber so die Chance, mehr Ruhe in sich selbst zu finden und im Einklang mit Ihren Gefühlen zu sein. Die Frau, die Ihre Gefühle entfachen will, versucht es am besten über den Weg der Kommunikation, etwa in Form eines Briefwechsels, telefonisch, oder auch in sachbezogenen Gesprächen. Das entspricht Ihrem schon erwähnten eher rationalen und verbalen Zugang zur Innenwelt. Ihre Partnerin wird auch einsehen müssen, daß sie Ihren Wunsch nach anregendem Austausch mit vielen Menschen nicht in trauter Zweisamkeit erfüllen kann. Abwechslung und Raffinesse reizen Sie auch in der Sexualität eher als Routine. Es kann sogar sein, daß Ihre Empfindungen aus einer gewissen Distanz heraus stärker sind und in Phasen des engen Zusammenlebens abkühlen. Sie werden deshalb in längerfristigen verbindlichen Partnerschaften das freundschaftliche Element betonen. Für Sie macht es durchaus auch Sinn, eine Beziehung aus reinen Vernunftsgründen aufrechtzuerhalten.
Blickrichtung: Ist meine Existenz
gesichert? W a s Sie erleben und empfinden, nachdem es Ihren Wahrnehmungsfilter passiert hat, ist zunächst durch den ersten Horoskopquadranten geprägt: Ihre Wahrnehmung ist eng mit körperlich-instinktiven Reaktionsmustern gekoppelt, die unterhalb der Bewußtseinsschwelle liegen. So spielt etwa der Geruch eines Gegenübers für Sie eine größere Rolle, als Sie vielleicht glauben. Sie sind fähig, 'aus dem Bauch heraus' zu empfinden und zu entscheiden, wobei unwillkürlich zunächst das eigene Überleben, die körperlich-materielle Existenz zählt. Umgekehrt können Sie Sorgen und Ängste, gegen die Sie sich nicht genügend abgrenzen, auch leichter körperlich krank machen und Ihre Befindlichkeit ist stärkeren Schwankungen unterworfen. Den Schwerpunkt dessen, was Sie aufnehmen und worauf sich Ihr Blick richtet, bilden die Themen des 2. Hauses: Habenwollen; Abgrenzung; Eigenwert; der eigene Körper; Genußfähigkeit; Existenzsicherung; Gruppenbindung. Da Ihr Mond zudem am Hausanfang steht, kommt diesen Themen besondere Bedeutung zu. (Die Position ist so exakt, daß vermutlich auch der Lebensbereich des gegenüberliegenden Hauses mitberührt ist, also auch die Themen des 8. Hauses: Beziehung, Bindung und Verbindlichkeit; Ehe; Verträge; Prinzipien, Wertmaßstäbe, Ideologien, Zwang; Festlegung; geistiger Besitz; Erbgut; Körper, Besitz und Abgrenzung des Anderen bzw. gemeinsamer Besitz. ) Ihr Sicherheitsinstinkt beruht zunächst auf der Fähigkeit, beweglich zu bleiben, Angriffen geschickt ausweichen zu können und in jeder Situation gut informiert und kompetent zu reagieren. Des weiteren sind Sie hier auf die Anerkennung Ihres sozialen Umfeldes ausgerichtet und beanspruchen großzügige Bewegungsspielräume. Sie möchten optimale Erfolge mit geringstmöglicher Anstrengung erzielen und jeder Situation einen positiven Sinn abgewinnen. - Wie Sie Substanz und Verwurzelung gewinnen können, bestimmt ganz zentral Ihr Lebensgefühl. Vor allem hier kann sich Ihre seelische Kontaktfähigkeit entfalten. Ihr Augenmerk richtet sich also auf Sicherung und Festigung in körperlicher bzw. existentieller Hinsicht. Es kann Ihnen hierbei um die Einbindung in eine schützende 'Herde', solide Vermögensverhältnisse oder auch Ihre körperliche Substanz gehen. Sie verbinden Geborgenheitsgefühle mit dem, was Sie h a b e n. Sentimentales Hängen an bestimmten Erinnerungsstücken, ein gewisses Sammelbedürfnis oder auch ein im weitesten Sinne mondtypischer Broterwerb wie (Lebensmittel-) Versorgung, Betreuung (von Kindern oder Hilfsbedürftigen), öffentliche Dienste, hausbezogene Tätigkeiten wären mögliche Entsprechungen. Sie möchten viele Dinge in eine konkrete Form bringen und haben ein Gespür für Form und Gestalt. Der fortwährend zu- und abnehmende Mond bedeutet jedoch Veränderlichkeit, vielleicht auch in Ihren Besitzverhältnissen. Deshalb ist anzunehmen, daß mehr oder weniger bewußte Existenzängste Ihre Gefühlsstabilität beeinträchtigen können. Als Kompensation solcher Ängste bietet sich hier entweder ausgeprägtes Sicherheitsstreben an oder als Überkompensation 'die Flucht nach vorn', nämlich bewußt hohe Risiken eingehen. Mögliche Existenzunsicherheit konzentriert sich bei Ihnen vermutlich vor allem auf die Gesellschaft (Berufe im sozialen und staatlichen Bereich; sich vom Staat versorgen lassen). Sicherheit und Geborgenheit in einer stimmigen Gefühlslage zu suchen, eine harmonische Partnerschaft, ist für Sie Grundbedürfnis und gleichzeitig eine wichtige Herausforderung. Existenzsicherheit im Emotionalen bedeutet auch, daß Veränderungen nicht zwangsläufig beängstigend sein müssen. Versuchen Sie, offen für Zukünftiges zu sein. Stichpunkte: Wechselhafte wirtschaftliche Verhältnisse; Besonderes Augenmerk auf die Gruppenbindung; Labiler Faktor in der Sippe (verträumt, weltfremd, künstlerisch), oder auch Erlöserfunktion für die Sippe; problematische Mutterbindung; Angst vor Veränderung; Ihr Mond bildet ein Quadrat (90 Grad)
zur Hausachse 6/12. Wenn Sie zu sehr auf Konkretes fixiert sind, etwa Ihren Körper, Ihre Finanzen oder auch Sippenbindungen, erzeugen Sie einen doppelten Konflikt: Eine solche Perspektive geht - ohne daß Sie dies gleich merken - auf Kosten Ihres Zurechtkommens mit der Umwelt bzw. Ihrer Gesundheit, und zweitens auf Kosten Ihres gesellschaftlichen Erscheinungsbildes. Eine besondere Sensibilität, verbunden mit erhöhtem Energieaufwand wird notwendig sein, um dieses instabile Gleichgewicht immer wieder zu einem Optimum auszubalancieren. Ihre oben beschriebene Empfindungsweise ist außerdem in harmonischer, stabilisierender Weise verknüpft mit Ihrer Vitalität, Handlungs- oder Genußfähigkeit, Ihrem Vaterbild, sowie zu Ihrer individuellen gesellschaftlichen Position. Hier nützen Ihnen Ihre speziellen Sensoren, was Ihnen wahrscheinlich gar nicht so sehr als besondere Begabung vorkommt, weil Sie es ja gewohnt sind.
Ziel: Nehmen Sie Ihr Erbe an! Ihr Mond 'herrscht' im 4. Haus, d.h. dieses Haus ist vom Zeichen Krebs geprägt. (Der Mond gilt als 'Herrscher' desjenigen Horoskophauses, dessen Anfangslinie/Spitze in sein wesensverwandtes Zeichen Krebs fällt. Er gilt als 'Mitherrscher', wenn sich das Zeichen Krebs vollständig innerhalb des Hauses befindet. Wo ein Planet s t e h t, beschreibt seine vordergründige Orientierung - siehe letzter Abschnitt -, wo er h e r r s c h t, gibt Aufschluß über mehr oder weniger bewußte Motive, die damit verfolgt werden oder Lebensbereiche, die zwangsläufig mitberührt sind.) Ihre schon beschriebene existenzsichernde Selbstwahrnehmung (durch die flexible, kommunikative 'Brille' des Zwillings) dient letztendlich Ihrer Empfindungsfähigkeit. Ihre Wahrnehmung weist demnach in Richtung Ihrer eigenen seelischen Identität und Ihrer gefühlsmäßigen Wurzeln. Mit dem Mond als Bindeglied werden die nun folgenden Aussagen vor allem relevant im Hinblick auf das, was Sie (passiv) anzieht und stark beeindruckt. Es ist die Suche nach den Bedingungen, unter denen Sie sich ganz grundlegend wohlfühlen oder die Ihnen zumindest vertraut vorkommen. Die betroffenen Themen könnten in Ihrem Leben - wie der sichtbare Mond - auch einer gewissen Wandelbarkeit oder zyklischen Schwankungen unterworfen sein. Hier sind Sie offen und empfänglich, aber nicht unbedingt immer konsequent, vielleicht sogar etwas launenhaft (von lat. 'Luna'). Vielleicht ist in diesem Zusammenhang auch Ihre Mutterbeziehung oder Ihr Verhältnis zur Öffentlichkeit (Mond = die Volksseele) angesprochen. Im vorherigen Abschnitt stand, daß sich Ihr Augenmerk in erster Linie auf Ihr körperlich-materielles Wohl oder den Zusammenhalt einer Gruppe richtet. Was bringt Ihnen denn dieser besondere Blickwinkel? Es heißt ja, in materiellen Angelegenheiten sollte man am besten einen kühlen Kopf behalten, dort seien Gefühle und Sentimentalitäten fehl am Platz. Zumindest in Ihrem Fall ist dieser Ratschlag mit Vorsicht zu genießen, denn bei Ihnen gehören Leib und Seele aufs Engste zusammen. Ihr Streben nach materieller Sicherheit dient nämlich vor allem einem Zweck: Seelische Bedürfnisse zu befriedigen, Ihren innersten Wurzeln und Ihrem familiären Ursprung gerecht zu werden. Das bedeutet, es ist für Sie außerordentlich wichtig, daß Sie sich und Ihren Empfindungen treu bleiben, um nicht massiver Existenzangst ausgesetzt zu sein. Darin deutet sich ein möglicher Konflikt an zwischen der Identifikation mit dem Nest, der Mutter, der Familie als Lebensgrundlage, und andererseits der Notwendigkeit, sich auf sich selber zu verlassen und seine eigene Existenz aufzubauen. Wir alle erben etwas, vielleicht Vermögen, aber auch Familientraditionen und ein bestimmtes Lebensgefühl, das in unserem Elternhaus vorherrschte. Wie Sie mit diesem Erbe umgehen, spielt eine entscheidende Rolle, nicht nur für die Festigung Ihrer materiellen Existenz, sondern für Ihr gesamtes Selbstwertgefühl. Die Kriterien der Familie und das sich herausentwickelnde eigene Wesen weisen jedoch in der Regel Unterschiede auf. Je nachdem, wie kraß diese empfunden werden, findet man sich dann eher ein wenig in der Rolle des anlehnungsbedürftigen 'Muttersöhnchens' oder des aus der Sippe ausgestoßenen 'Nestflüchters' wieder. Sie suchen emotionale Befriedigung in der Geselligkeit, in einer schützenden 'Herde'. Nicht selten war die eigene Familie wiederum Teil eines größeren Verbandes und mußte die dort herrschenden Regeln akzeptieren, um nicht schutzlos dazustehen. Auch materieller Besitz an sich kann bei Ihrer Suche nach Geborgenheit eine Rolle spielen. Wenn Sie jedoch Eigentum nur als berechenbare, objektive Größe auffassen und sich zu sehr daran festhalten, wird die erhoffte Geborgenheit nicht von Dauer sein. Dann kann es sogar passieren, daß Sie Ihre Existenzgrundlage - trotz solider finanzieller Absicherung - als labil empfinden. Oft sind Beschwerden im Hals-Nasen-Ohren-Bereich ein Hinweis auf diese Problematik. Sehen Sie hingegen im Besitz einen organischen Teil unseres Lebens - so wie die Früchte eines Baumes einmal üppiger und dann auch wieder karger ausfallen - trägt dies sehr zu Ihrem Seelenfrieden bei. Auch eine Berufstätigkeit, die von zuhause aus betrieben wird bzw. sich mit Grund und Boden befaßt, kommt jenem Bedürfnis nach Greifbarem entgegen. Unmittelbares Erleben und weltferne Sehnsüchte Mond und Neptun stehen im Quadrat, d.h. im 90-Grad-Winkel. Alles, was bis jetzt über Ihr Empfinden gesagt wurde, bildet einen Widerspruch zum Hintergründigen und Jenseitigen in Ihrem Leben. Ihre grundlegende Orientierung, Ihr vertrautes Lebensgefühl, das es Ihnen ermöglicht, sich in der Welt einzurichten, ist der eine Blickwinkel. Was außerhalb Ihrer 'normalen' Realität liegt, nicht von dieser Welt ist, Erlösungssehnsüchte in Ihnen weckt und sowohl Illusion als auch die reine Wahrheit beinhalten kann, liegt in einer völlig anderen, für Sie nicht einsehbaren Richtung. Unvereinbarkeiten bestehen in Ihrem Fall zwischen Ihrem Wunsch nach existentieller Sicherheit, Zugehörigkeitsgefühl, dem Blick fürs Körperliche und Konkrete, andererseits der Neigung, Ihre Gefühle - wenn überhaupt- auf sehr subtile Art zu zeigen und im Alltag, etwa im Arbeitsleben, nicht eindeutig für Ihre Interessen einzutreten. Diese Undefiniertheit bzw. völlige Offenheit entspringt auch Ihrem Bedürfnis, Alltägliches hinter sich zu lassen und tiefere Lebensdimensionen zu erfahren oder Ihrer Art, sich auf gesellschaftlicher Ebene zu präsentieren. Offenheit bedeutet, daß Ihre Persönlichkeit in den genannten Bereichen - gleich einem unbeschriebenen Blatt - in den Hintergrund tritt und Sie dort möglicherweise ein besonderes Ahnungsvermögen, eine Art siebten Sinn für zukünftige Entwicklungen besitzen. Allerdings sind Sie ohne entsprechende Übung schwer in der Lage festzustellen, ob es sich dabei um Ängste, Wunschdenken oder eben tatsächlich um mediale Erfahrungen handelt. Zudem stehen Ihre direkten Gefühle ja unvermittelt neben diesen Erfahrungen. Sie haben also gleichzeitig immense Schwierigkeiten, Ihre eigenen emotionalen Prozesse zu verstehen, das zu erkennen, womit es Ihnen selber gutgeht. Während Sie vielleicht fähig sind, außerhalb Ihrer persönlichen Belange Zusammenhänge zu erspüren, die anderen schier unglaublich erscheinen, könnten Sie in anderen Situationen naiv genug sein, auf die simpelsten Bauernfängertricks hereinzufallen und das Opfer von Leuten werden, die sich auf die Manipulation von Gefühlen verstehen. Deshalb sind Sie gut beraten, wenn Sie Ihre Menschenkenntnis anderen anbieten, sich jedoch davor hüten, diese auf sich selbst anzuwenden. Einfachen logischen Überlegungen oder besser noch dem Rat eines guten Freundes können Sie hier mehr vertrauen. Betrachtet man hier nur Ihre indirekten Zielsetzungen (die von den beteiligten Planeten beherrschten Häuser 4/12), könnten sich einzelne der folgenden Konflikte ergeben, die Ihnen kreative Lösungen abverlangen: - 'Mein Lebensgefühl verträgt sich nicht mit dem Bild, das die Gesellschaft von mir hat und steht auch meiner spirituellen Entwicklung im Wege.' Oder: 'Mein öffentliches Image erlaubt mir keinerlei Gefühlsregungen.' Oder: 'Ich fühle mich wie im Glashaus, als ob ich keine Privatsphäre hätte.' Oder: 'Meine Mutter ist mir fremd.' Die Unvereinbarkeit von Geborgenheit und Spiritualität färbt auch auf Ihr persönliches Frauen- und Mutterbild ab und kann in vielerlei Hinsicht für emotionale Verwirrung oder Enttäuschung sorgen. Daß sich beides kaum gleichzeitig zusammenbringen läßt, weckt immense Sehnsüchte, die Sie jedoch nicht ignorieren oder betäuben sollten. Vielmehr liegt darin ein kreatives Potential. Auch fremdes Leid berührt Sie stark und weckt den inneren Wunsch, helfen zu wollen. Weder im selbstaufopfernden Mit-Leiden noch im Verdrängen solcher Regungen liegt jedoch die Erlösung, sondern in einem angemessenen Mitgefühl, das Ihre persönlichen Grenzen respektiert. Um einen halbwegs klaren Kopf zu behalten, ist die Beschäftigung mit künstlerischen Dingen wie der Malerei äußerst sinnvoll für Sie. Den Umgang mit allzu unsensiblen Menschen sollten Sie meiden, da Grobheit in jeder Form Ihrem empfindlichen Nervensystem schadet, auch wenn man Ihnen davon - oberflächlich betrachtet - nichts anmerkt. Neben dem Erlernen von Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenem Training wird eine ruhige Umgebung - vorzugsweise am Wasser - wohltuend und für Ihre persönliche Entwicklung von Vorteil sein.
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